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Grundlagen des UrhG

Der Urheber ist immer der Autor selbst. Folglich können Unternehmen, Behörden, öffentliche Einrichtungen o. ä. nie der Urheber sein (nur „natürliche Personen“).

Das Urheberrecht an sich ist unübertragbar: Andere als der Urheber können lediglich Nutzungsrechte erwerben.

Das Urheberrecht entsteht „automatisch“ durch die Erstellung des Werks. Es muss nicht angemeldet oder registriert werden. Auch eine Kennzeichnung mit einem "©" ist nicht erforderlich.

„Freie“ Werke sind nur solche, bei denen die Schutzfrist abgelaufen ist. Hierzu gelten unterschiedliche Bestimmungen.

Nach § 2 Abs. 2 UrhG sind nur „persönliche geistige Schöpfungen“ geschützt. Damit ist ein konkretes Werk, also eine kreative Gestaltung gemeint. Nicht schutzfähig ist laut Gesetz die Methode des Schaffens, der Stil, die Manier und die Technik der Darstellung. Nicht geschützt sind damit Ideen oder Konzepte.