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Schrankenbestimmungen des Urheberrechts

Unter welchen Umständen erlaubt das Urheberrecht in Ausnahmefällen Nutzungen im Rahmen von Lehre und Forschung?

Diese sogenannten „Schranken“ (§52aUrhG-öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung sowie §53 UrhG - Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch) ermöglichen punktuell zustimmungsfreie Nutzung zu bestimmten, privilegierten Zwecken. Eine Pflicht zur Vergütung bleibt dennoch bestehen.

Die wichtigste Schranke des UrhG ist das sog. Zitatrecht (§ 51 UrhG). Unter bestimmten Voraussetzungen darf zitiert werden. Es muss dabei immer die Eigenleistung vordergründig zu erkennen sein. Ferner darf ein angemessener Umfang nicht überschritten werden und es muss ein Zweck für ein Zitat (z. B. Beleg) vorliegen. Sind diese Bedingungen erfüllt, so darf selbstverständlich unter der verpflichtenden Angabe der Quelle, zitiert werden, ohne dass z. B. Vergütungen anfallen. Zu beachten ist, dass bei Zitaten keine Veränderungen am Original vorgenommen werden dürfen.